Aufschieberitis kurieren! Um ein erfolgreiches Business zu erschaffen, ist es wichtig, dass du regelmäßig ins Tun kommst und deine To-do-Liste abarbeitest.

Doch manchmal schieben wir die notwendigen Dinge auf, denken uns insgeheim… morgen, morgen nur nicht heute…! Erinnerst du dich an diesen Spruch aus Kindertagen? Dabei hat es meistens nichts mit Faulheit zu tun, wenn wir Dinge aufschieben. Wir alle kennen es, wir alle tun es!

Wir verschieben die vielleicht ungeliebte Aufgabe eine halbe Stunde, ein weitere Stunde, auf den Nachmittag…, bis sie dann schlussendlich am Ende des Tages gar nicht erledigt ist. Das Schlimmste daran ist, dass wir deswegen auch den Tag nicht genießen können und uns am Ende des Tages ein schlechtes Gewissen plagt.

Hinzu kommt, dass wir so viel Energie und Gedanken auf diese eine, unerledigte Aufgabe und das Aufschieben verwendet haben, dass wir keinen Fokus mehr auf die anderen Dinge, die da noch so zu erledigen waren, lenken konnten.

Das Resultat – ein misslungener Tag.

Die Frage ist nun, warum tun wir das? Wir wissen alle dass es nicht gut endet. Warum packen wir die Dinge nicht einfach an, erledigen sie und konzentrieren uns dann auf den nächsten Schritt, mit einem guten Gefühl alles erledigt zu haben? Es scheint fast unmöglich, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Der Grund ist, dass wir so daran gewöhnt sind die Dinge aufzuschieben, dass wir verlernt haben, wie wir auch ungeliebte oder notwendige Aufgaben anpacken und erledigen können. Um dir dabei etwas zu helfen, habe ich ein paar Tipps zusammen getragen.

Die folgenden 5 Tipps werden dir helfen, deine Aufschieberitis zu kurieren:

1. Erledige die schwierigste Aufgabe zuerst

Ja, ich weiß du verdrehst jetzt die Augen und denkst dir „Ach, das weiß ich doch schon lange, das ist nichts Neues“. Aber weisst du auch, dass unsere Energie und vor allem unsere Willenskraft im Laufe des Tages abnehmen? Das wurde sogar in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Das heißt, wenn wir die schwierigste Aufgabe immer weiter nach hinten schieben, ist es immer unwahrscheinlicher, dass wir sie am Ende des Tages wirklich erledigt haben! Hinzu kommt, dass das Aufschieben und der dadurch verursachte, innere Stress auch die anderen Aufgaben negativ beeinflusst.

Plane deinen Tag so, dass du die schwierigste oder unliebsamste Aufgabe zuerst erledigst. So geht sie dir am leichtesten von der Hand. Zudem gibt es dir für den Rest des Tages ein tolles Gefühl und mehr Energie für die weiteren Aufgaben.

Probier es aus, du wirst sehen es funktioniert!

2. Teile größere Aufgaben in mehrere Schritte auf 

Die Last einer größeren Aufgabe kann manchmal so schwer sein, dass wir sie gar nicht erst beginnen. Wir wissen nicht, wo wir anfangen sollen. Wenn wir uns jedoch die Aufgabe wie einen Hausbau vorstellen, wo auch nur ein Stein auf den anderen gelegt wird um dann doch zu einem schönen Haus zu werden, wird es leichter.

Wenn du zum Beispiel deine Inhalte für Social Media, Blog und/oder Podcast für den nächsten Monate vorbereiten und planen möchtest, dann beginne erst mit einer Aufgabe und gehe dann die anderen Dinge der Reihe nach am nächsten Tag an. Oder wenn wir an eine private, unliebsame und aufwändige Tätigkeit denken, wie zum Beispiel den Kleiderschrank ausmisten, nimm dir erst einmal nur ein Regal auf einmal vor. Das zweite dann am nächsten Tag und so weiter. Schritt für Schritt vorzugehen ist sehr viel effizienter und gibt dir am Ende des Tages das gute Gefühl etwas erledigt zu haben.

Die große Aufgabe wird von Tag zu Tag überschaubarer.Konzentriere dich also immer nur auf einen Schritt pro Aufgabe!

3. Fokussiere Dich auf das Gefühl danach 

Wie fühlst du dich, wenn du einen erfolgreichen Tag hinter dir hast? Wenn du alles erledigt hast was anstand und du dir vorgenommen hast? Das ist ein tolles Gefühl, nicht wahr?

Wenn wir etwas mentale Unterstützung hinzunehmen, funktionieren die Dinge manchmal wie von selbst. Stell dir doch gleich nach dem Aufwachen, während du noch im Bett liegst vor, wie du abends auf einen erfolgreichen Tag zurückblickst und wie sich das für dich anfühlt.

Verweile etwas bei diesem Bild und nimm das Gefühl wahr, welches dieses Bild in dir auslöst. Richtig, ich lade dich hier zum „Visualisieren“ ein, denn auch hier funktioniert das ganz wunderbar..

Denn… wenn wir unser Unterbewusstsein auf einen erfolgreichen Tag programmieren (was immer das für uns auch sein mag) verläuft der Tag viel produktiver, ohne dass wir uns extrem anstrengen müssen.

4. Mach einen Termin mit dir selbst 

Setzen wir uns einen Termin im Kalender (z.B. für den noch ungeliebten Sport), hilft uns das den Fokus zu halten. Sieh es als Termin den du unbedingt einhalten musst. Notiere dir diesen Termin wie jeden anderen Termin, mit Tag und Uhrzeit und lass dich z.B. von deinem Handy daran erinnern.

Wenn wir uns die Dinge so deutlich machen, können wir uns besser motivieren. Zudem hilft ein gezielter Tagesplan enorm, die Dinge auch umzusetzen. Während dem Schreiben eines detaillierten Tagesplans mit Uhrzeit, kannst du so die unterschiedlichen Aufgaben auch genau einteilen und siehst im Voraus, was überhaupt möglich ist und was besser auf den nächsten Tag verlegt werden sollte.

Das hat dann nichts mit Aufschieben, sondern mit einem klaren Plan zu tun. So vermeidest du Frustrationen.

5. Siebe aus 

Es gibt Dinge die sich als wichtig tarnen, es jedoch nicht sind! Wenn wir lernen, diese Dinge auszusortieren, bleibt uns mehr Zeit und Energie für die Dinge, die wir wirklich erledigen müssen. Wie oft vertrödeln wir Zeit mit unwichtigen Dingen. Wie z.B. dem sofortigen Lesen neuer Emails oder Textnachrichten.

Enttarne deine Zeiträuber! Emails und sonstige Nachrichten können auch konzentriert gelesen werden, z.B. einmal alle 30 oder 60 Minuten. Stell den Ton deines PCs oder Handys auf lautlos und erledige es lieber nach deinem Zeitplan. Du bestimmst über deine Zeit, nicht die Technik :-).

So verpasst du auch wichtige Nachrichten nicht und kannst dich trotzdem auf deine Aufgaben konzentrieren. Hinzu kommt dass sich vieles von selbst erledigt. Denn wie oft drückt man auf „Senden“ und merkt im Nachhinein, man hätte die Antwort auch ohne Anfrage gefunden.

Denk daran, es ist deine Zeit und Energie. Diese ist begrenzt. Entscheide dich dafür, sie für die wichtigen Dinge zu nutzen.

Auch wenn es sich manchmal unmöglich anfühlt, alles schaffen zu können. Mit diesem einfachen Schritten kannst du den Teufelskreis des Aufschiebens durchbrechen.

 

Kämpfst auch Du mit dem Aufschieben? Welche Schritte unternimmst Du dagegen? Hast Du eine erfolgreiche Strategie die Dir hilft?

 

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